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27.02.2019
DKMS-Registrierungsaktion im Bezirksamt Eimsbüttel
Durchschnittlich alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Oftmals kann den Betroffenen nur mit einer Stammzellenspende geholfen werden. Die Chance, einen passenden Spender zu finden erhöht sich, je mehr Menschen sich bei der Deutschen Knochenmark Spenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Daher beantragt die CDU, dass im Bezirksamt eine Registrierungsaktion durchgeführt wird, um auch die Öffentlichkeit für das Problem zu sensibilisierten:
                                                      Antrag

                                                der CDU-Fraktion

DKMS-Registrierungsaktion im Bezirksamt Eimsbüttel

Sachverhalt/Fragen:

Durchschnittlich alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Oftmals kann dem Betroffenen nur durch eine Stammzellenspende geholfen werden. Jeder zehnte Patient findet jedoch keinen passenden Spender. Auch innerhalb der Familien von Betroffenen wird nur zu einem Drittel ein geeigneter Spender gefunden.

Daher ist es nötig, dass sich viele weitere potenzielle Spender für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren. Grundsätzlich kann jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren potenzieller Stammzellspender werden. Die Registrierung funktioniert denkbar einfach und ohne körperlichen Eingriff: „Mund auf, Stäbchen rein - Spender sein!“. Da man als registrierter Spender möglicherweise auch zu einer Stammzellenentnahme bereit sein sollte, gibt es vor der Registrierung eine entsprechende Aufklärung.

Die DKMS bietet Registrierungsaktionen in Schulen, Vereinen und Unternehmen an. Insofern

wäre auch eine Registrierung im Bezirksamt Eimsbüttel denkbar, als gemeinsame Aktion von Bezirksamt und Bezirksversammlung. Mit dieser Registrierungsaktion kann dazu beigetragen werden, betroffenen Patienten eine neue Chance auf Leben zu schenken.

Die gesamte Registrierung verursacht natürlich auch Kosten, die von der DKMS durch Spenden

aufgebracht werden müssten. Diese sollen hier durch die Bezirksversammlung übernommen werden.

Auch bei den Organspenden gibt es Probleme. So war die Zahl der Organspenden in Hamburg Anfang 2018 stark rückläufig, und parallel warteten viele Kranke auf ein lebensrettendes Organ.

Mittlerweile ist die Zahl der gespendeten Organe erfreulicherweise wieder angestiegen. Das sollte uns aber nicht in Sicherheit wiegen, sondern uns ermutigen, auch in diesem Bereich die Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler aufzuklären, damit zukünftig solche Engpässe der Geschichte angehören.“

Beschlussvorschlag:

 Die  Bezirksversammlung möge beschließen:

  1. Der Bezirksamtsleiter wird um Prüfung gebeten, ob im Bezirksamt Eimsbüttel eine DKMS Registrierungsaktion für die Mitarbeiter des Bezirksamts sowie der Mitglieder der Bezirksversammlung durchgeführt werden kann. Über das Prüfungsergebnis wird im Hauptausschuss berichtet.
  2. Die bis zu einem Maximalbetrag von 5.000 EUR anfallenden Registrierungskosten werden aus dem Titel „Öffentlichkeitsarbeit der BV“ ersatzweise aus Bezirklichen Sondermitteln bestritten.
  3. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, zusätzlich zu der DKMS-Registrierungsaktion eine Informationskampagne zu starten, um die Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler über die Wichtigkeit von Knochenmark- und Organspenden aufzuklären. Die Informationskampagne soll federführend von einer Arbeitsgruppe aus SAIGG und Gesundheitsamt geplant werden.
aktualisiert von Böttcher, 27.02.2019, 14:43 Uhr

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