Gemeinsame Pressemitteilung

Solidarisch. Bezirklich. Gemeinsam durch die Krise: Sondermittel i.H. von 100.000 € für Soforthilfe reserviert

In Zeiten der Corona-Pandemie zeigen sich viele Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler sehr solidarisch mit ihren Mitmenschen. Ob zahlreiche Nachbarschaftshilfen für ältere oder gesundheitlich vorbelastete Menschen, „Gabenzäune“ für Obdachlose oder einfach nur ein Gespräch via Telefon oder Video-Chat mit einem vertrauten Menschen, das soziale Engagement ist groß.

 


Die Grün-Schwarze Koalition in Eimsbüttel begrüßt dieses soziale Engagement sehr und sieht sich in diesen Krisenzeiten gefordert, gerade soziale / gemeinnützige Vereine, Verbände und freie Kulturschaffende vor Ort zu unterstützen, oder bei solidarischen Ideen im Kleinen pragmatisch und unbürokratisch zu helfen. Zu diesem Zweck bringt die Koalition heute einen Antrag zur Reservierung von Sondermitteln im Hauptausschuss ein, welche zunächst mit in Höhe von 100.000 € ausgestattet wird. Aus diesen Sondermitteln kann die Bezirksverwaltung Mittel mit einer Einzelhöhe von bis zu 2.000 € direkt vergeben, höhere Summe werden durch den Hauptausschuss freigegeben. So können z.B. technische Anschaffungen zur Umsetzung von Online-Auftritten, Software oder andere Materialkosten gefördert werden. Während der Corona-Krise wird die Inanspruchnahme der Hilfen regelmäßig geprüft, sodass der Hauptausschuss gegebenenfalls die Möglichkeit hat den Fonds mit weiteren Mittel aufzustocken.

Um eine zeitnahe Hilfestellung den Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten zu können, werden hierfür vereinfachte Vergabekriterien festgelegt und es soll ebenso eine Beantragung der Hilfen auf digitalem Wege ermöglicht werden.

Dazu Sascha Greshake, Mitglied der CDU Bezirksfraktion und wirtschaftspolitischer Sprecher„In Krisenzeiten muss unsere Gesellschaft zusammenstehen. Der Bund und das Land Hamburg leisten schon großartige Hilfe. Aber gerade auch bei den vielen sozialen / gemeinnützigen Vereinen und Verbänden, sowie den freien Kulturschaffenden müssen wir als Kommunalpolitiker vor Ort hinschauen und helfen.“

„Auf bezirklicher Ebene kann und muss man in dieser Situation auch kreative und mutige neue Ansätze unterstützen“, ergänzt Dietmar Kuhlmann, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN-Bezirksfraktion.

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