Gemeinsame Pressemitteilung

Ein Bewässerungskonzept für Eimsbüttel

Nach diversen Hitzesommern zuvor steht laut Prognosen auch in diesem Sommer wieder eine extreme Dürreperiode bevor. Auch Hamburg bekommt die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren. Besonders Stadtbäume sind durch die trockenen Sommermonate extrem belastet. Den Feuerwehren droht, verstärkt zum „Gießeinsatz“ gerufen zu werden. Um künftig besser auf die Entwicklungen der Klimakrise vorbereitet zu sein, hat die Grün-Schwarze Koalition in Eimsbüttel nun einen Antrag zur Erstellung eines ökologischen Bewässerungskonzeptes beschlossen (Drucksache 21-1049).

 

Das Konzept soll in ganz Eimsbüttel die Bewässerung der Bäume und Grünflächen sicherstellen. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt: Nutzung von Betriebswasser statt Trink­wasser, Bewässerungsbrunnen, Vergrößerung von Baumscheiben, über­irdischer und unterirdischer Wasserzufluss aus Gewässern und eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung durch bspw. Zisternen sowie die Nutzung von Niederschlagswasser auf Dach­flächen. Der Antrag wurde im zuständigen Ausschuss mit großer Zustimmung beschlossen.

Dazu Sascha Greshake, CDU Bezirksfraktion: „Es ist höchste Zeit den Bezirk auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und ihn enkeltauglich machen. Deshalb müssen wir dann auch dafür Sorge tragen, dass gerade in starken Hitzeperioden unsere Bäume überleben. Das geht nicht von heute auf morgen, daher braucht es ein kluges und wirkungsvolles Bewässerungskonzept für den Bezirk. Auch das Bezirksamt erlangt dadurch Planungssicherheit und kann effizienter Personal und Ressourcen einsetzen. Diese Investition wird sich schnell auszahlen.“

Jan Koriath, Grüne Bezirksfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Grün, Nachhaltigkeit, Umwelt, Ver­braucher­schutz, Wirtschaft und Digitalisierung ergänzt, „Die Klimakrise kennt keine Grenzen und macht keinen Halt vor Deutschland oder Hamburg. Immer öfter haben wir extreme Hitze- und Dürreperioden. Wir brauchen schnell ein Gesamtkonzept, um Bäume und Grünflächen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Um die Bewässerung ökologisch zu gestalten, müssen wir mehr Niederschlagswasser lokal nutzen. Wir hängen der Klimafolgen­anpassung extrem weit hinterher. Wir müssen uns den Veränderungen stellen und jetzt für den Erhalt der Bäume kämpfen.“

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