Stärkung des Eimsbütteler Gastgewerbes in Zeiten der Corona-Krise

Für viele Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler ist ein Restaurantbesuch, der Gang in die Bar / das Café um die Ecke oder das Verweilen an sonnigen Tagen in der Lieblingseisdiele eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Das soll auch nach der aktuell andauernden Corona-Krise wieder so sein!

Das Gastgewerbe in Hamburg mit seinen knapp 4.000 Gastronomiebetrieben* trägt maßgeblich zur Lebensqualität und Standortattraktivität unserer schönen Hansestadt bei. Die Branche ist in ihrer Vielfalt ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen Lebens und bietet vielen tausend Beschäftigten einen festen Arbeitsplatz. Ihre Bedeutung speist sich aber nicht nur aus ihrer Wirtschaftskraft und Dynamik, sie leistet darüber hinaus auch einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.

Gerade in den citynahen Lagen unseres beliebten Bezirkes Eimsbüttel gibt es traditionell – beispielsweise im Grindelviertel oder entlang der Osterstraße – viele Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen, Eisdielen oder andere Betriebe mit einer Außengastronomie, welche ihre Gäste auf die verschiedenste Weise verwöhnen. Aber auch in den Zentren wie u.a. dem Eidelstedter Platz, der Frohmestraße, der Grelckstraße oder dem Tibarg schätzen die Menschen solche Betriebe. Diese Betriebe sind nun seit dem Beginn der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung ihrer (Außen-)Gastronomie, mit Ausnahme von Lieferdiensten oder der Abholung von Speisen durch die Kunden selbst, von erheblichen Umsatzeinbußen betroffen. Ihre wirtschaftliche Existenz ist ggf. akut gefährdet.

Darum ist es jetzt umso mehr wichtig, dass die Bezirkspolitik vor Ort handelt. So wurde jüngst auf Initiative unserer Schwarz-Grünen-Koalition hin eine Maßnahme zur Stärkung des Eimsbütteler Gastgewerbes realisiert. Danach entfallen für alle gastronomischen Betriebe in diesem Jahr die an die Stadt zu entrichtenden Sondernutzungsgebühren für Tische und Stühle auf den Bürgersteigen. 

Die BILD-Zeitung berichtete bereits.

Wenn man von den letztjährig gesamt gezahlten Gebühren i.H.v. etwa 300.000 € an den Bezirk ausgeht, ist das eine stattliche Wirtschaftshilfe. Die Maßnahme macht nun sogar Hamburgweit Schule und wurde bereits vom Senat und der Wirtschaftsbehörde aufgegriffen.

Es zeigt sich einmal mehr, dass Schwarz-Grün in Eimsbüttel wirkt!

Dazu Sascha Greshake, Mitglied der CDU Bezirksfraktion und wirtschaftspolitischer Sprecher: „Als Bezirkspolitiker in Eimsbüttel sind wir mit den zahlreichen Gastronomieunternehmen in unseren Stadtteilen solidarisch und im Rahmen unserer Möglichkeiten verpflichtet zu handeln um schwer getroffenen Gastronomen eine Perspektive zur Weiterführung ihrer Geschäftstätigkeit aufzuzeigen.“

„Ich kann mir Eimsbüttel nicht ohne die vielen Cafés und Restaurants vorstellen - daher müssen wir diese in dieser schweren Zeit bestmöglich unterstützen. Der Erlass der Gebühren für die Außenflächen ist dabei ein wichtiger Schritt, aber auch die Beantragung von weiteren Außenflächen muss unbürokratisch und schnell erfolgen.“, ergänzt Jan Koriath, von der Grünen Bezirksfraktion, Vorsitzender des Ausschusses Grün, Nachhaltigkeit, Umwelt, Wirtschaft, Verbraucherschutz, Digitalisierung.

*Quelle: DEHOGA Hamburg und Statistisches Amt für Hamburg / Schleswig-Holstein
Hier können Sie den Antrag nachlesen

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